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Bierfibel & Rezepte

DAS Triple - H Hardys Craft BIER - BIO

die Bierherstellung nach dem deutsche Reinheitsgebot: ein Auszug aus dem Bier Wiki von uns zusammengestellt daher übernehmen wir keine Haftung

Unser Triple H-Hardys Craft BIER-BIO  ist ein handwerklich (craft) gebrautes Bier (Beer)definiert “Craft Beer” als Bier „von einem Brauer, der in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise braut“

Die wichtigen Elemente: das Wasser, Malz,Hefe und Hopfen (bei uns ist immer alles BIO wenn`s geht)

Wasser

Dieses Element ist der wichtigste Braustoff. Zum Glück kommt es in jeder Küche in bester Qualität und in ausreichender Menge vor. Dennoch ist Wasser nicht gleich Wasser, wodurch auch Ihr Bier seine eigene Note erhält.
Die Unterschiede lassen sich auch leicht nachweisen, verkosten Sie nur mal einige Wässer gegeneinander.
Da dies so ist und Bier zu rund 90 % aus Wasser besteht, wird sich nie das gleiche Bier mit anderem Wasser brauen lassen.
Aber heute ist man nicht mehr völlig auf das örtliche Wasser angewiesen, Sie können durch Zusätze Ihr Bier verfeinern.
Die wichtigsten braurelevanten Eigenschaften des Wassers lassen sich einfach durch Teststäbchen bestimmen. Und durch Zugabe von Sauermalz und Braugips können die Eigenschaften von Wasser einfach dem gewünschten Biertyp angepasst werden.
Um die Bierfarbe aufzuhellen, gibt man etwas Sauermalz zu. Für einen weicheren und runderen Geschmack setzt man Braugips zu.

Malz (wir verwenden bis95 % BIO Malze)

Malz ist zum Keimen gebrachtes Getreide.
Zum Bierbrauen wird hauptsächlich das Malz von zweizeiliger Sommergerste verwendet, da diese Gerste die besten Braueigenschaften hat. Aber theoretisch lässt sich jedes Getreide vermälzen und zum Brauen verwenden.
Beim Mälzungsvorgang wird das Getreide zuerst eingeweicht und verweilt dann 7 Tage zum Keimen in Keimkästen. Anschließend wird es gedarrt. Beim Darren wird der Keimungsprozeß durch Wasserentzug beendet und der typische Malzgeschmack gebildet. So erhält man Malz. Das Prinzip des Mälzens kann man auf einem Teller ausprobieren: Man gibt ein paar Körner auf einen Teller, befeuchtet sie und lässt sie an einem warmen Ort stehen. Nach einigen Tagen sieht man, wie der Keim auswächst. Wenn der Keim etwa die Länge vom Korn erreicht hat, wird zwischen 80° C und 120° C (bis 250 °C)getrocknet um die Keimung zu stoppen.
Mälzen ist nötig, weil dadurch die im Getreide vorhandenen Enzyme aktiviert werden, die Stärke zu Zucker abbauen. Der Zucker kann dann durch Hefe vergoren werden.

Das gemälzte Getreide (d.h. angekeimt und getrocknet) muss vor dem Brauen geschrotet werden. In Brauereien geschieht das in speziellen Mühlen, die bis zu 6 Arbeitsgänge dafür benötigen. So erhält man Trockenschrot. Diesen großen Aufwand betreibt man, damit das Korn physikalisch für den Brauprozeß vorbereitet wird. Das so entstandene Schrot bietet den Enzymen aus dem Korn eine große Angriffsfläche. Die möglichst voll erhaltenen Spelzen stellen sicher, dass nicht zu viele Gerbstoffe ausgelaugt werden und bilden beim Läutern (Abtrennen der nicht löslichen Bestandteile) ein natürliches Sieb. Für den Heimbrauer erübrigt sich das Schroten, er muss einfach nur geschrotetes Malz bestellen. Versuche, das Malz selbst zu schroten, scheitern an den Mühlen, entweder sind die Ergebnisse ausreichend, dann sind die Mengen zu gering oder umgekehrt. Gut geschrotetes und verpacktes Malz hält sich bis zu vier Wochen. Die Lagerung von Braumalz erfolgt wie die von Backmehl: trocken und kühl.

Hopfen: (auch unser Hopfen ist BIO )

Dabei wird Hopfen (ursprünglich in Form von Hopfendolden,
mit zunehmender Industrialisierung des Bierbrauens jedoch immer
öfter in Form von Hopfenpellets oder Extrakt) zugegeben und mitgekocht.
Beim Kochen entstehen Temperaturen von über 80 °C, wodurch
 die ursprünglich im Sud enthaltenen Malzenzyme (Amylase) denaturiert
werden und sich zusammen mit anderen denaturierten Eiweißen als Heißtrub
 an der Oberfläche der kochenden Würze absetzen.

Sorte und Menge des Hopfens steuern Geschmack und Haltbarkeit des Biers.
 Mehr Hopfen ergibt eine längere Lagerfähigkeit und einen herben, bitteren
Geschmack des Bieres. Durch das Verdampfen des Wassers beim Kochen wird die Würze
auf die für jede Sorte spezifische Stammwürze aufkonzentriert. Am Ende der Würzekochung
 erfolgt die Bestimmung der Stammwürze mittels einer Bierspindel (Saccharometer).
Vor der Erfindung der Sudpfanne erfolgte das Erhitzen durch Einlegen heißer Steine in die Würze
(Steinbier). Ziele der Würzekochung sind unter anderem die Isomerisation der im Hopfen
vorhandenen alpha-Säuren zu iso-alpha-Säuren, das Absenken des pH-Wertes, Austreiben v
on Dimethylsulfid (DMS), es kommt zu einer Zufärbung durch Hydroxymethylfurfural-Bildung,
Entkeimung der Würze und Einstellen auf
den gewünschten Stammwürzegehalt.

 Hefe: Hefezugabe und Gären

Die Zugabe der Hefe erfolgt, sobald die Würze die für die jeweilige Hefesorte notwendige
Temperatur (zwischen 5 °C und 20 °C) erreicht hat. Dieser Vorgang wird als „Anstellen“ bezeichnet.
Die Hefe sorgt für den Gärprozess: In großen Gärtanks, die sich früher in kühlen
und dunklen Gärkellern befanden, wird der Zucker in der Würze innerhalb von
fünf bis acht Tagen zu Alkohol (Ethanol) vergoren. Die Gärung erfolgt in isolierten
und gekühlten zylindrisch-konischen Gärtanks innerhalb von ein bis zwei Tagen,
wobei der Lagerort nach wie vor als „Keller“ bezeichnet wird. Etwa 60 % bis 70 %
des Malzzuckers werden auf diese Weise umgesetzt. Das dabei entstehende
Kohlenstoffdioxid wird abgesaugt und aufbereitet, um dem Bier am Ende
des Brauprozesses (beziehungsweise beim Zapfen) wieder zugesetzt zu werden.
Je nach Hefesorte und Würzerezeptur ergibt die Gärung untergäriges oder obergäriges Bier.
Früher wurde die Gärung dem Zufall überlassen, der Vorgang heißt Spontangärung.
Die belgischen Flaschenbiere werden teilweise noch ohne Hefezugabe gebraut.

Achtung immer hochwertige Hefen laut Rezept verwenden.

 

Maischen: Beim Maischen werden die optimalen Verhältnisse für die im Malz vorhandenen Enzyme geschaffen, so dass diese die Stärke im Korn in  Zucker spalten können. Das Maischen dauert rund 90 min. Während dieser Zeit heizt man die Maische (Malzschrot und Wasser) in Stufen bis 78°C auf. Die wichtigste Stufe liegt bei rund 60°C, hier muss eine Rast eingehalten werden. Danach kann auf 78°C aufgeheizt werden. Über 78°C werden die Enzyme getötet! 78°C ist die Abmaisch - Temperatur, mit der die Maische in den Läuterbottich kommt.
Um die Temperaturen genau einhalten zu können empfiehlt  sich ein min./Max. Alarmthermometer.
Elektrisch beheizte Sudwerke können mit einer Zeitschaltuhr automatisiert werden.
Muster eines Maischeprotokolles

Einmaischen
bei 55 °C
in 5 min.
1. Rast (Eiweißrast)
bei 55 °C
für 10-30 min.
Aufheizen
auf 62 °C
soll 1°C pro min =  in 7 min.
2. Rast (Verkleistern)
bei 62 °C
für 20 min.
Aufheizen
auf 66 °C
in 4 min.
3. Rast (Verzuckern)
bei 66 °C
für 20 min.
Aufheizen
auf 72 °C
in 6 min.
4. Rast
bei 72 °C
für 10 min.
Aufheizen
auf 78 °C
in 6 min.
5. Rast
bei 78 °C
für 30 min
Abläutern
mit 78 °C
 in 30 min.

Vor dem Einmaischen muss das Malz (gekeimtes und getrocknetes Getreide) geschrotet werden um den Korninhalt freizulegen und der Einwirkung des Wassers leichter zugänglich zu machen. Die Schrotung darf aber nicht zu fein sein, da die Spelzen (Schale des Korns) für das Läutern benötigt werden (-> Haushaltsmühlen, Mixer... sind ungeeignet!).
 
Das Wasser, in dem die Schüttung (das Schrot) eingemaischt wird, nennt der Brauer Hauptguss.
Verhältnis Hauptguss zu Schüttung
Bei hellen Bieren  ca. 4 l für 1 kg Malz
Bei dunklen Bieren ca. 3 l für 1 kg Malz
Im Getreidekorn sind gespeichert
Stärke - die beim Mischen zu Zucker zerkleinert wird
Eiweiße - die für den Schaum von Bedeutung sind, beim Kochen den Bruch bilden.
Temperatur .opt. 40-60°C
Glukane und Gummistoffe - ebenfalls für Schaum (40-45°C)
Stärke ist ein Polysaccharid, das heißt, sie besteht aus einer Vielzahl von Monosacchariden (Einfachzuckern). Zur Zerkleinerung sind im Korn Enzyme (hier Amylasen) vorhanden
Die alpha- Amylasen, die erst bei der Keimung gebildet wird hat ein Temperatur.opt. bei 72-75°C. pH opt. 5,5 bis 5,8
Die beta-Amylase ist bereits im Korn vorhanden und hat ein Temperatur.opt. von 62-65°C und wird bei 70°C zerstört.
Die Grenzdextrinase “hackt” die Verzweigungen der Stärkeketten auf.
Temperatur. opt. 55-60 C.
Ablauf des Stärkeabbaus.
1. Verkleistern - Quellen und Platzen der Stärkekörner (60°C)
2. Verflüssigen - alpha- Amylase
3. Verzuckern - Abbau der Stärke zu Maltose und Dextrin.
Durch Betonung der Rast bei 62 °C erhält man mehr Maltose.
Die Maische  muss Jodnormal sein, - keine Farbreaktion mehr- bevor mit dem Läutern begonnen werden kann!
Um die vorgenannten Prozesse in Gang zu bekommen gibt es verschiedene Maischeverfahren.
A. Infusionsverfahren - es wird die gesamte Maische in Stufen erwärmt
B. Dekoktionsverfahren (decocere = kochen) - es werden Teile der Maische gekocht. Dadurch erhöht sich ebenfalls die Temperatur. der  gesamten Maische stufenweise.
Größe der Kochmaische = 1/3. Der Brauer unterscheidet zwischen Dick- und Dünnmaischen.

Läutern: Läutern ist das Trennen von festen und gelösten Bestandteilen der Maische zu Würze und Treberkuchen. Für den Läutervorgang sollte ein spezieller Läuterbottich mit Senkboden und Auslauf im Boden verwendet werden. Der Läutervorgang beim Hobbybrauer dauert etwa 20 min und liefert die klare Würze, die dann mit Hopfen gekocht wird. Um allen Zucker aus dem Treber zu gewinnen wird nochmals soviel Wasser wie beim Einmaischen verwendet wurde über den Treber gegossen. Dies nennt man Nachguss.
Gussführung : Hauptguss zu Nachguss 1:1
Durch das Läutern erhält man die Würze, die mit einer Spindel  bestimmt wird. Der abgelesene Wert heißt Stammwürze.
weiter mit > Kochen
Einteilung des Läuterns
I. Läuterruhe - absetzen der festen Bestandteile auf dem Filter.
II. Abziehen der Würze durch einen Filterprozeß.
III. Das Auswaschen der im Treber verbliebenen Würze (Extrakt) mit 78°C heißem  Wasser (Nachguß)
Aufbau eines Läuterbottichs.
Der Läuterbottich sollte isoliert sein. Über dem eigentlichen Boden befindet sich ein zweiter perforierter Boden. Auf dem Senkboden setzen sich die unlöslichen Malzbestandteile ab und bilden den eigentlichen Filter.
Für den Hobbybrauer die billigste Methode einen Läuterbottich zu bauen ist über einen Eimer/Topf ein Handtuch zu spannen und die Maische vorsichtig darauf zu schöpfen.
Die Weiterentwicklung der Handtuchmethode ist der FilterFix, ein Netz das in einen Plastikeimer mit Loch im Boden gegeben wird.
Für den Hobbybrauer, der sich an der Industrie orientieren möchte, kommen Lochbleche mit Bohrungen von 2 mm in Frage oder Drahtgewebe.
 Moderne Läuterbottiche haben Schlitzbleche mit einer freien  Durchgangsfläche von bis zu 70%

Hopfen: der Hopfen - ist die Seele vom Bier (IBU) Auszug aus Bier Wiki

Der Anteil von Hopfen an der Herstellung von Bier erscheint mit 150 bis 400 Gramm pro Hektoliter
Bier gering. Dennoch gilt der Hopfen als geschmacksgebende "Seele des Biers".
Ohne den Rohstoff Hopfen wäre der ebenso charakteristische wie erfrischende Bitterton beim Bier undenkbar.
Die zugesetzte Hopfenmenge und die Hopfenart ist abhängig von der Art des Biers.
Die Inhaltsstoffe, nämlich Bitterstoffe und ätherische Öle sind typische Bestandteile im Hopfen, die seinen Brauwert bestimmen.
Von geringerer Bedeutung ist der Gerbstoffgehalt des Hopfens.
Bitterstoffe und ätherische Öle sind in den Lupulindrüsen der Hopfendolden enthalten.
Die Gerbstoffe kommen hauptsächlich in den Doldenblättern, Spindeln und Stielen vor.
Der Anteil der jeweiligen Inhaltsstoffe hängt von der Hopfensorte ab.
Bitterstoffe Ihnen kommt die größte Bedeutung bei der Bierbereitung zu.
Sie verursachen beim Bier den charakteristischen bitteren Geschmack,
sind für Schaumbildung und Schaumhaltevermögen verantwortlich und bewirken die biologische Haltbarkeit
des Bieres (Schaum).


Lagerung: Die Hauptgärung
untergäriger Biere erfolgt klassischerweise im Lagerkeller bei Temperaturen um 0 Grad in druckstabilen Tanks. Eine der Aufgaben der Lagerung ist die Anreicherung der Kohlensäure und das Austreiben vom Jungbiergeschmack ( Diacetyl = Kopfschmerzen).
Der Hobbybrauer erreicht mit normalen  Kellertemperaturen (12°C) aber auch gute Ergebnisse. Der Kühlschrank ist natürlich besser.
Es soll Jahre  gegeben haben wo der Winter so kalt war, dass der Kühlschrank nicht nötig war. Lange ist es her.....
Während der Lagerung entsteht mehr Kohlensäure als gebunden werden kann, so dass die Tanks mit Überdruckventilen, den so genannten Spundapparaten, versehen sein müssen.
Obergärige Biere, besonders Weizenbiere, werden im Flaschengärungsverfahren hergestellt. Dabei ist besonders zu beachten, dass der Vergärungsgrad vor dem Schlauchen (Abfüllen) so gewählt wird, dass der Druck in der Flasche nicht über 0,9 Bar steigt (Explosionsgefahr!).
Die CO2 Bindung hängt ab von der Zeit, dem Druck und der Temperatur.
Je länger die Zeit, je mehr Druck und je tiefer die Temperatur. Umso mehr CO2 bindet sich.
Der Heimbrauer sollte für die Lagerung drucksichere und nicht splitternde Lagergefäße bevorzugen!

Biersorten/Gattungen
Biergattungen sind die in Deutschland verwendete gültige steuerrechtliche Untergliederung, die nur am Stammwürzegehalt festgemacht wird.
Einfachbiere – mit einer Stammwürze von 1,5 % bis 6,9 %,
Schankbiere – mit einer Stammwürze von 7,0 % bis 10,9 %,
Vollbiere – mit einer Stammwürze von 11,0 % bis 15,9 %,
Starkbiere – ab einer Stammwürze von mindestens 16,0 %,
Hobbybiere – ab einer Stammwürze von 10,9 %, bis 16,0 %,

Brauprozess Bierbrauen
Beim Bierbrauen werden die Bierzutaten Wasser, Malz und Hopfen miteinander vermischt und teilweise durch den Stoffwechsel von Hefe biochemisch verändert, wobei mehrere Stufen durchlaufen werden:
Nachdem aus Getreide (in der Regel Gerste) Malz hergestellt wurde, wird dieses geschrotet. Der eigentliche Brauprozess beginnt mit dem Maischen. Dabei wird Wasser auf etwa 60 °C erwärmt, dann das geschrotete Malz hinzugefügt und die so entstandene Maische unter ständigem Rühren je nach Verfahren bis auf etwa 75 °C erhitzt (rein enzymatischer Abbau der Stärke) oder Teile der Maische gekocht (physikalische Verkleisterung der Stärke). Bei verschiedenen Rast-Temperaturen setzen Enzyme Stärke aus dem Malz in Malzzucker um. Mit einer Jodprobe wird anschließend festgestellt, ob die gelöste Stärke vollständig verzuckert ist. Daraufhin wird die Maische im Läuterbottich geläutert: Der Malztreber und die Würze (so heißt der flüssige, vergärbare Teil der Maische) werden voneinander getrennt. Durch Nachgüsse mit heißem Wasser wird die Würze aus dem Treber gespült und anschließend im Sudkessel mit Hopfen gekocht. Den folgenden Vorgang nennt der Brauer Ausschlagen. Dabei wird der Sud aus der Würzepfanne in einen Whirlpool oder durch einen Filter gepumpt, um das geronnene Eiweiß und andere Schwebstoffe von der Ausschlagwürze zu trennen. Zuletzt wird die nun Anstellwürze genannte Flüssigkeit in einem Kühler auf die optimale Gärtemperatur abgekühlt und je nach Biersorte die passende Hefekultur zugesetzt. Obergärige Hefesorten vergären bei Temperaturen zwischen 18 °C und 24 °C, untergärige bei 8 °C bis 14 °C. Bei der alkoholischen Gärung setzt die Hefe den in der Würze gelösten Zucker zu Ethanol und Kohlendioxid um, das zum Teil im fertigen Bier unter Druck als Kohlensäure gebunden bleibt. Nach der Hauptgärung, die etwa eine Woche dauert, muss das Jungbier noch etwa vier bis sechs Wochen nachgären und lagern. Das gereifte Bier wird in der Regel nochmals gefiltert und schließlich in Flaschen, Fässer oder Dosen abgefüllt.
Obergärige Biere       
Die Bezeichnung obergäriges Bier beruht darauf, dass bei obergärigen Bieren die Hefe (Saccharomyces cerevisiae) während der Gärung in klassischen Brauverfahren an die Oberfläche stieg. In modernen Brauverfahren sinkt sie nach Ende der Gärung, wie untergärige Hefe, zu Boden. Die für die Obergärung erforderlichen höheren Gärtemperaturen (15 bis 22 °C) führen zu einer vermehrten Bildung von Estern und höheren Alkoholen durch die Hefe. Diese verleihen den Bieren oft ein fruchtiges Aroma. Obergärige Biere wurden früher oft ohne Lagerung direkt im Anschluss an die Hauptgärung vermarktet. Sie waren ungespundet und generell nur kurz haltbar. Heutzutage wird eine Lagerung ähnlich wie bei den untergärigen Bieren durchgeführt. Zu den obergärigen Bieren gehören z. B.:
Ale,
Altbier,   
Berliner Weiße,
Gose,
Haferbier,
Kölsch bzw. Wieß,
Porter,
Roggenbier,
Steinbier,
Stout,
Dinkelbier,
Weizenbier, auch bekannt als Weißbier oder Hefeweizen,
Untergärige Biere    
Bei untergärigen Bieren sinkt die Hefe (S. carlsbergensis) nach dem Gärungsprozess auf den Boden des Gärtanks. Es sind gewissermaßen „ausgebaute“ Biere, die eine gewisse Reifezeit benötigen, aber auch länger haltbar sind als die obergärigen. Diese Herstellung benötigt Kühlung mit Temperaturen von unter 10 °C, ist also ganzjährig erst seit der Erfindung der Kältemaschine möglich. Deswegen konnte beispielsweise das Märzen früher nur bis März gebraut werden, woher es seinen Namen hat. Zu den untergärigen Bieren gehören z. B.:
Bock,
Doppelbock,
Dunkles,
Exportbier,
Helles,
Lager, manchmal auch Wiener Bier genannt),
Märzen,
die meisten Festbiere, wie z. B. das Oktoberfest-Bier,
Nährbier
Pils,
Schwarzbier,
Schwarzviertler,
Urtyp,

-Rezepte-

Hardys-Bernsteinweizen 25liter fertiges Bier

Ein leuchtend oranges, fast bernsteinfarbenes, vollmundiges und fruchtiges Weizenbier.
Aromen von Banane, Pfirsich und Nelke vereinen sich mit den Caramel- und Malznoten zu
einer wahrlich beeindruckenden Geschmackssinfonie.

Malzmischung:Schüttung 4,5 - 5.00kg
Malztyp %
Weizenbraumalz Dunkel 50%
Pilsner Malz                    20%
Münchner Malz Typ 2     15%
Caraamber®                 10%
Caramünch® Typ 3         5%
Stammwürze: 12,5 °P (bei Flaschenabfüllung bis auf 3°p runter zum abfüllen)
Alkohol: 5,8 Vol.-%
Maischverfahren (Infusion):
Einmaischen mit 37°C, 20 min 50°C, 35 min 63°C, 5min 68°C, 20 min 72°C; Abmaischen
77°C
Hopfen: 13 BE (Opal)(
BIO Tradition Typ 90 ca. 7,1 % 70g)

Hefeempfehlung: Fermentis® Safbrew WB-06
Bei dieser Rezeptur handelt es sich um eine Empfehlung von Weyermann® Malz.


Hardys-Roter Hammer (Red Baron©) - obergäriges Spezialbier naturtrüb

Hefe: obergärig SAFALE S-04, obergärige Trockenhefe 11,5 g
Stammwürze: 12,2 %

Hopfenbittere:22 EBU

Bierfarbe: 40 EBC

Alkohol: 4,7 Vol.-%

Schüttung: 4,5

3500 g
Bio Münchner Malz (20 - 25 EBC)

200 g Bio Pilsner Malz (2,5 - 4 EBC)

100 g BIOLAND CARAMÜNCH® (110 - 130 EBC)

650 g Melanoidinmalz (60 - 80 EBC)

50g BIOLAND CARARED® (40 - 60 EBC)


3-stufiges Infusionsmaischverfahren: 

Einmaischen: bei 40 °C
1 Rast: 25 Minuten bei 50 °C
2 Rast: 30 Minuten bei 62 °C
3 Rast: 40 Minuten bei 70 °C
Abmaischen bei 76 °C
Kochzeit:60Minuten

- Bitterung:
50 g Bio-Aromahopfen (7,1 %) in 3 Zugaben:
30 g nach Kochbeginn, 10 g Mitte der Kochzeit, 10 g vor Ende

(Quelle: Dieses Rezept entstammt dem Buch „Bier selbst gebraut“ von Klaus Kling)
- Fragen -

Ist selber Bier brauen überhaupt erlaubt?
Ja - seit einigen Jahren ist in Deutschland das brauen für den Eigengebrauch jedermann gestattet (bis 200 L / Jahr sogar Steuerfrei) jedoch müssen alle Brauversuche dem zuständigen Zollamt angemeldet werden.
In der Schweiz darf jeder soviel brauen wie er will, solange er nichts von seinem Gebräu verkauft und auch nicht öffentlich verschenkt. Aber wer würde das schon mit seinem ganz persönlichen Hausbier tun??
Wie viel Zeit muss man investieren, um selber Bier zu brauen?
Je nach Schwierigkeitsgrad dauert das eigentliche Brauen, also das Ansetzen eines Suds zwischen einer (bei Malzextrakt fertig Mischungen) und sechs Stunden (bei aufwendigen klassischen Suden). Die meiste Arbeit ist das Reinigen der Geräte vor Beginn des Brauens und am Schluss das Abspülen :-)! Dann heißt es warten, bis die Hefe die Hauptarbeit, die Vergärung, verrichtet hat. Zum Abfüllen des Bieres muss man dann nochmals 1 bis 2 Stunden aufwenden. (Flaschenspühlen, Etiketten malen und kleben ... auch und natürlich abfüllen)
Wie lange braucht es, bis das Bier fertig ist?
Die erste Gärung (Hauptgärung) dauert 5 - 8 Tage, Nachher muss das Bier noch 3 - 4 Wochen in der Flasche reifen (Flaschengärung). Insgesamt also 4 - 5 Wochen. Dies gilt für ein "normales" Bier von ca. 4.5 Vol.% Alc. Stärkere Biere brauchen aber zum Teil Monate, bis sie wirklich reif sind.
Wie viel Alkohol enthält das fertige Bier?
Der Alkoholgehalt wird bestimmt durch den Zuckergehalt der Bierwürze. Je konzentrierter und süßer (Stammwürze) diese am Anfang ist, umso mehr Alkohol entsteht bei der Gärung. .
Wie lange ist selbst gebrautes Bier haltbar?
Einmal in Flaschen oder Fässer abgefüllt und dann kühl und dunkel  gelagert, hält sich das Eigenbräu problemlos mehrere Monate. Dabei wird es immer klarer, da sich die Hefe vollständig absetzt. Auch hier ist die Stärke entscheidend; gewisse Biere mit hohem Alkoholgehalt können und sollen länger gelagert werden.
 Braucht man spezielles Wasser um Bier zu brauen?
Jaein, für die meisten Biere ist das Leitungswasser hervorragend geeignet. Spezielles Wasser braucht es aber dann, wenn Sie ein berühmtes Bier exakt Nachbrauen wollen. Aus jedem Wasser lassen sich in der Regel mehrere Biersorten in bester Qualität brauen.
Was braucht man, um zu Hause selber Bier zu brauen?
In einem Brau Kit ist alles enthalten, was man braucht, um 15 - 25Liter feinstes Bier zu Hause in der eigenen Küche zu brauen. Zusätzlich benötigt man Gefäße (Topf/Eimer-Kessel) ca.28 Liter. Und natürlich leere, saubere Bierflaschen mit Deckel oder Bügelverschluss, um das Eigenbräu abzufüllen. Spezielle Vorkenntnisse sind keine nötig, die ausführliche Anleitung beschreibt jeden einzelnen Schritt und führt garantiert zum Erfolg. Und für den ambitionierten Hobbybrauer führt Kaffeshop-hamm.de eine Fülle von Zubehör und Zutaten, damit kein Bierwunsch unerfüllt bleibt. .
Muss ich mein gebrautes Bier vor dem Verkauf von Irgendjemandem testen lassen?
Seit dem 1.7.2005 ist jeder Hersteller für seine Produkte selbstverantwortlich. Durch Dokumentation aller Arbeitsschritte kann man sich vor unliebsamen Überraschungen absichern. Zusätzlich sollten von jeder Charge Rückstellproben angelegt werden.

Web-links
www.hardys-bier.eu
www.hardys-hamm.eu
www.hardys-hammerhefe.de
www.hardys-hammerhefe.eu
www.hardys-hammer-hefe.de
www.hardys-hammer-hefe.eu

https://www.braufreunde-muenster.de/
 

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